Kreisimpfzentren starten erst am 22. Januar

08.01.2021

Grund sind die verspäteten Impfstofflieferungen durch den Bund

In Ihrer Pressem,eldung vom 26.12.2020 informiert die Landesregierung über den Start der Corona-Impfungen am 15. Januar 2021.
Ministerpräsident Winfried Kretschman hat alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich impfen zu lassen. Der Impfstoff sei einen Meilenstein in der Pandemiebekämpfung und der Schlüssel für die Rückkehr zum gewohnten Leben.

Die Impfung erfolgt in mehreren Schritten bzw. Gruppem. Zunächst werden die Menschen geipmpft, die das höchste Risiko für einen schweren Verlauf der Infektion haben. Und die, die ein besonderes berufliches Risiko tragen, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken.

Gruppe 1: Personengruppen mit höchster Priorität

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Gruppe 2: Personen mit hoher Priorität

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: Personen mit Trisomie 21, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung, Personen nach Organtransplantation.
  • eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen oder von schwangeren Personen.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  • Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

Gruppe 3: Personen mit erhöhter Prioritä

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung.
  • Personen mit chronischer Lebererkrankung.
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion.
  • Personen mit Diabetes mellitus, Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension.
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex.
  • Personen mit Krebserkrankungen.
  • Personen mit COPD oder Asthma bronchiale.
  • Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen.
  • In den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut.
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.
  • Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind.
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingung

Nach der Durchimpfung dieser drei Gruppen erhält die restliche Bevölkerung die Möglichkeit zur Impfung.

Im Alb-Donau-kreis gibt es folgende Impfzentren

Kreisimpfzentrum Albs-Donau-Kreis
Alb-Donau-Center
Talstraße 3
89584 Ehingen

Geöffnet jeweils täglich von 7:00 bis 21:00 Uhr

Terminvereinbarung

Die Kaqssenärztliche Bundesvereinigung hate eine Seite eingerichtet, auf der Sie Ihren Termin vereinbaren bzw. prüfen lassen können.

Diese Seite dient der Suche nach Terminen zur Impfung gegen COVID-19. Zur Nutzung des Services ist eine Schnellprüfung Ihres Anspruchs auf eine Impfung erforderlich. Die endgültige Prüfung auf einen Impfanspruch findet vor Ort im Impfzentrum statt. Die hier erfolgte Schnellprüfung berechtigt nicht zu einer Impfung.

Weitere Infos

Gemeinde Staig - Raiffeisenstraße 7 - 89195 Staig - nfstgd